Sonntag, 23. März 2014

Bauprojekt: Outdoor Küche - Teil 1: Abriss


Im Winter, wenn wir draußen nichts machen können, haben wir immer viel Zeit, uns Gedanken um Umgestaltungen im Gartenbereich zu machen. In langen Wintern hat man dazu immer besonders viel Zeit. Hm, dieser Winter war weder lang noch ein echter Winter, aber ganz offensichtlich hatten wir verdammt viel Zeit, denn für dieses Jahr ist unser bisher größtes Gartenprojekt geplant: unsere Terrasse wird um einiges erweitert und teilweise überdacht und ..... der Grund warum ich es auf diesem Blog posten kann: eine Outdoor-Küche soll entstehen. 

Ursprünglich war nur ein kleiner Bereich seitlich der Terrasse geplant, wo die Grills untergestellt werden und ein Platz für den Dutch Oven geschaffen werden sollte. Irgendwie hat sich die Planung mit der Zeit selbstständig gemacht und jetzt ist wirklich eine gravierende Umgestaltung geplant.

So sah es hier noch vor einer Woche aus. Eigentlich ganz schön und gemütlich.






Und so soll es werden. Die bisherige Steinterrasse wird in eine Holzterrasse umgewandelt. Der weiße Bereich darunter wird gepflastert und am Ende - zum Parkplatz hin - entsteht eine Überdachung mit kleiner Küchenzeile. Damit wir noch vieeeeeeel mehr grillen können.....


Die Abriss-Arbeiten haben begonnen und momentan sieht es bei uns aus, als ob ein Wirbelsturm durchgezogen wäre. Die Büsche sind weg. Fast alle Abtrennungen sind weg. Teile vom Zaun fehlen und überall liegt altes Baumaterial herum.



Die alte Terrasse-Abtrennung ersetzt jetzt unsere Strohmattenkonstruktion, die schon sehr brüchig geworden ist. In die Mitte vom Rosenbogen kommt auch wieder eine neue Pforte, damit Tara ohne Aufsicht im Garten sein kann (die springt uns sonst über den Zaun, weil sie immer alle auf der Straße begrüssen möchte. Ist halt ein sehr freundlicher und höflicher Hund. ;-) )



Fortsetzung folgt....

Liebe Grüße von
Kerstin und Olli









Samstag, 22. März 2014

Hefezopf mit Walnüssen



Vergangene Woche hatten wir Urlaub. Wir haben die Zeit genutzt und viel im Garten rumgewerkelt. Um uns zwischendurch etwas zu verwöhnen, habe ich einen Hefezopf mit Nüssen gebacken, nach folgenden Rezept:

1 Würfel Hefe
75 g Zucker
350 g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
175 ml Milch und hoch ca. 5 EL extra
75 g Butter
1 Prise Salz
60 g Walnüsse

Die Butter in einem Topf bei kleiner Hitze erwärmen. Die flüssige Butter zum Abkühlen zur Seite stellen. Die Milch auch leicht erwärmen (darf nicht über 37°C kommen). Mehl, Zucker, Salz und 1 Ei in eine Schüssel geben. Eine Kuhle formen und darein die Milch schütten. Die Hefe zerbröseln und in die Milch geben (leicht verrühren, damit sie sich auflöst). Gehen lassen bis sich leichte Blasen bilden.

Die Butter zusätzlich zu den anderen Zutaten geben und mit dem Mixer/Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und für ca. 45 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Zwischenzeitlich die Walnüsse zerhacken (ich habe sie in eine Tüte getan und mit der glatten Seite eine Fleischklopfers drauf gehauen).

Wenn der Teig ausreichend gegangen ist, drei gleich große Teile abtrennen und jeweils eine Rolle daraus formen und die etwas platt drücken. Jeden Strang gleichmässig mit den zerkleinerten Walnüssen bestreuen. 
Bei mir sah die Nussmischung erst sehr viel aus, aber beim fertigen Zopf fallen die kaum noch auf. Es dürfen also gerne auch mehr Nüsse verwendet werden.


Die einzelnen Stränge zusammen klappen und wieder zu Rollen formen. Diese hinterher zu einem Zopf flechten.

Die restliche Milch mit dem Eigelb verquirlen und damit den Zopf einstreichen.

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Für 25-30 Minuten backen. Falls der Zopf zu dunkel wird, mit Folie abdecken.



Juchu, endlich scheint wieder die Sonne und draußen können wieder Fotos geschossen werden.



Wir haben den Zopf mit selbstgemachter Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade bzw. mit Rhabarber-Orangen-Marmelade gegessen. Er schmeckt aber auch sehr gut mit Frischkäse oder Ziegenfrischkäse.

Vielen Dank für Deinen Besuch. Einen sonnigen Tag wünschen Dir

Kerstin und Oll



Sonntag, 16. März 2014

Gemüse-Quiche



Bei uns gab es wieder eine Quiche zu essen. Und genau genommen, war es ein Resteessen. Denn von den Tagen zuvor war so viel Gemüse übrig geblieben, das irgendwie verarbeitet werden musste. 

Herausgekommen ist diese Gemüse-Quiche.

Sonst verwenden wir häufig einen Hefeboden für unsere Quiche. Dieses Mal habe ich mich für einen Quark-Öl-Teig entschieden, den wir auch schon häufiger gemacht habe und der wirklich lecker ist.


Zutaten für den Teig
125 g Magerquark
1 Ei
4 EL Öl
4 EL Milch
Salz, Pfeffer
225 g Mehl
1 TL Backpulver

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und erstmal zur Seite stellen.

Zutaten für den Belag
1 Handvoll Pinienkerne
ca. 500 g Brokkoli (darf auch ruhig etwas weniger sein)
1 Zucchini
1 rote Paprika
1 EL Öl
50-100 g Speckwürfel
100 g Gratinkäse
4 Eier
100 g saure Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)
Rosmarin

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Zur Seite stellen.

Den Brokkoli putzen, in Röschen teilen und ca. 5-7 Minuten in Wasser kochen, abgießen und zur Seite stellen.

Zucchini, Paprika und den geschälten Stiel vom Brokkoli in Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten. Bei schwacher Hitze etwas in der Pfanne ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Rosmarin (in diesem Fall Trockengewürz) würzen.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Quiche-Form ausfetten und einmehlen und den Quark-Öl-Teig darin ausrollen. Dabei ca. 1 cm Rand hochziehen. 
Das angebratene Gemüse und die Brokkoli-Röschen darauf verteilen. Den Speck und die Pinienkerne darüber streuen.

Gratin-Käse mit den Eiern, saurer Sahne, Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren und über das Gemüse schütten.

Beim Salzen darauf achten, dass der Speck auch sehr viel Würze abgibt!

Die Quiche für ca. 35 - 40 Minuten im Ofen backen.



Wir wünschen guten Appetit!!

Liebe Grüße von
Kerstin und Olli

Dienstag, 4. März 2014

Schweinfilet-Rouladen



Passend zu den gefüllten Süßkartoffeln gab es dieses zwei Varianten von Schweinefilet-Rouladen. Beide Versionen haben super mit den Kartoffeln harmoniert.

Rollen aus Schweinefilet gab es bei uns schon häufiger und eigentlich wollte ich sie gar nicht bloggen. Aber diese Füllung war doch ganz anders und absolut freestyle. Das müssen wir uns für die Zukunft merken.

Man nehme zwei Schweinefilets je 250 g. Diese werden fachmännisch *räusper* zu einem glatten Stück geschnitten und etwas flach geklopft.


Für die erste Füllung den Streifen mit Wasabi bestreichen, eine Scheibe Kochschinken drauflegen und zusammen mit zwei eingelegten Pepperoni aufrollen. Aussenrum mit Salz und Pfeffer würzen. Dann vier Scheiben Bacon dicht nebeneinander legen und darin die Roulade einwickeln. Ggf. mit Zahnstochern oder Rouladennadeln feststecken.

 

Für die zweite Füllung einen guten Teelöffel Basilikumpesto auf dem Fleisch verstreichen. Eine halbe handvoll Cashewkerne zerhacken und über dem Pesto verteilen. Wieder eine Scheibe Kochschinken drüberlegen und alles zusammen einrollen. Mit Zahnstocher oder ähnlichem feststecken. Rundum salzen und pfeffern.

 


Auf dem heissen Grill bei voller Power über direkter Hitze rundum schön angrillen.
Dann indirekt bei ca. 180° 30 Minuten bis 60° Kerntemperatur ziehen.











Dazu gab es außerdem diesen Salatteller.



Liebe Grüße

Kerstin und Olli

Montag, 3. März 2014

Gefüllte Süßkartoffeln




Süßkartoffeln haben wir im letzten Jahr kennengelernt. Ein wenig Recherche im Netz hat ergeben, dass es sich bei dieser Beilage offensichtlich um ein gesundheitliches Wunderwerk handelt. Auf Kohlenhydrate mögen wir generell nicht verzichten und da scheinen diese Kartoffeln, die eigentlich gar nicht mit der herkömmlichen Kartoffel verwandt sind, eine tolle Alternative zu sein.

Wir mögen die Süßkartoffeln gerne in der gefüllten Variante. Durch die würzige Füllung ist der süße Geschmack nicht so dominant sondern sehr angenehm, vor allem zu einen Stück gegrilltem Fleisch (wo es morgen gleich noch eine Anregung geben wird).

Die Füllung ist dieses Mal zum Teil wieder Resteverwertung, denn Frühlingszwiebeln und körniger Frischkäse sind vom Lachsburger übrig geblieben.

Man nehme:
2 Süßkartoffeln
1\2 Becher Bresso mit Wildkräutern
1 EL körniger Frischkäse (gehäuft)
2 Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer

Die Süßkartoffeln rundum mit einem Zahnstocher einstechen. Die Kartoffeln auf ein Backblech legen und für 45 bis 60 Minuten im vorgeheizten Backofen garen (160 °C Ober-\Unterhitze).

Nach dem Backen die Kartoffeln mit einem Löffel aushöhlen. Dabei einen ca. 1 cm breiten Rand stehen lassen und die Schale nicht zerstören. 

Die Kartoffelmasse mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Bresso, dem Frischkäse, den Frühlingszwiebeln und Salz und Pfeffer vermengen. Die Kartoffelhälfte innen zusätzlich salzen und die Masse wieder einfüllen.

Den unteren Teil der Kartoffel in Alu verpacken. Auf dem Grill für 30 Minuten fertig garen.





Guten Appetit wünschen
Kerstin und Olli

Sonntag, 2. März 2014

Lachsburger



Gestern haben wir wieder ein Kochbuch-Rezept ausprobiert. Dieses Mal gab es den Lachsburger mit Wasabi-Mayonnaise aus dem Grillbuch "Weber Classics".

Als Grundlage haben wir zwei Pakete (= 500 g) TK-Lachs verwendet. Das war eindeutig zu viel. Beim nächsten Mal reicht ein Paket.

Wir haben den Fisch und alle weiteren Zutaten, die in die Patties gehören, in den Thermomix geben und für 2 Sekunden auf Stufe 5 durchgemixt. Das war schon fast zuviel. Beim nächsten Mal fangen wir mit 1 Sekunde an und reduzieren ggf. auf Stufe 4.
Aber ganz breiig ist es zum Glück auch nicht geworden, so dass die Patties letztendlich zwar recht fein, aber durchaus genießbar waren.

Da wir beide keine Avocado mögen, gab es bei uns als Unterlage Gurken. Hat auch gut gepasst.

Und die Buns hatten wir zum Glück noch eingefroren.  Die waren schnell aufgetaut und wurden auf dem Grill noch kurz aufgebacken.


Das war wieder lecker!!!! Mhhm.....

Gruß 
Kerstin und Olli




Samstag, 1. März 2014

Überbackene Lauch-Putenmedaillons



Heute habe ich ein Rezept für überbackene Putenmedaillons mit frischen Pilzen und Lauch. Das Rezept ist völlig freestyle entstanden und zum Teil war es auch Resteverwertung.
Zutaten: 

400 g Putenmedaillons
1 Stange Lauch
400 g Champignons
4 Scheibletten Cheddar
100 g Frischkäse
50 ml Milch
200 ml Brühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß

Zubereitung:
Das Fleisch in etwas Öl anbraten, in eine Auflaufform legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Seite stellen.




 

Anschließend in der Pfanne die Pilze anbraten und nach ca. 5 Minuten den Lauch zufügen. Für weitere 5 Minuten andünsten. Dann den Frischkäse unterrühren. Milch und Brühe angießen. Die Scheibletten-Scheiben zugeben. Wenn der Käse geschmolzen ist, alles über das Fleisch geben.



Die Auflaufform für 30 Min. in den vorgeheizten Ofen geben (160°C Umluft).

Dazu gab es Nudeln und Bohnensalat.


Guten Appetit wünschen 
Kerstin und Olli