Mittwoch, 26. Februar 2014

Scharfes Kokosgulasch



Wieder ist ein Kochbuch neu bei uns eingezogen. Überraschenderweise sind in diesem Kochbuch sehr viele Fischgerichte - wer konnte das bei Herrn Henssler erwarten?! ;-) Ich bin tatsächlich nicht so der Fisch-Fan, aber vielleicht schafft es dieses Buch, mich zu bekehren.



Zum Einstieg haben wir aber lieber ein Rezept mit Gelinggarantie ausgewählt: Kokos-Gulasch. Ah ja, Kokos mag ich eigentlich auch nicht, aber Kokosmilch in Saucen kann ich durchaus akzeptieren.

Und das Gulasch war wirklich richtig lecker. Ein klassisches Gericht mit einer ganz eigenen Note, da das Fleisch in Kokosmilch und Currypaste gegart wird.

Das Rezept macht Lust auf mehr. Wenn alles so lecker ist, ist auch dieses Kochbuch ein guter Tipp für alle die, die einfache, schnelle Gerichte mögen, aber keine Scheu vor neuen Zutaten haben.

Liebe Grüße
Kerstin

Sonntag, 23. Februar 2014

Gefülltes Schweinefilet mit Kartoffelgratin



Für dieses Grillgericht haben wir ein Schweinefilet aufgeschnitten. Es wurde anschließend gefüllt mit Hackfleischmasse, Fetastücken und unseren eingelegten Tomaten. Aufrollen und mit Magic Dust würzen. 


Das übrig gebliebene Mett wurde zu kleinen Bacon-Bombs verarbeitet. Als Kern befindet sich auch ein Fetastück in der Mitte.


Die Beilage besteht auch gekochten Kartoffeln vom Vortag. Die wurden mit Salz, Pfeffer und Drüber-Drunter-Gewürzmischung gewürzt, mit Milch aufgegossen und obendrauf ein paar Ziegenkäseflocken.


Ab mit den Sachen auf den Grill.



Und so sah das Endergebnis aus. Ein kleines Fladenbrot und Fertigsauce haben sich auch mit auf den Teller geschummelt. 

Das Fleisch war dank Fleischthermometer sehr saftig und mit der Füllung sehr lecker.

Kartoffelngratin aus vorgekochten Kartoffeln können wir ebenfalls empfehlen.


Liebe Grüße senden

Kerstin und Olli











Freitag, 21. Februar 2014

Selbstgemachte Bratwurst

So, gestern war es so weit.
Nachdem mein Vater Darm besorgt hat (ich hab keine Ahnung welchen) sollte es nun mit der ersten eigenen Bratwurst Produktion losgehen.
Ich habe lange nach einen sehr einfachen Rezept gesucht ohne irgendwelche Hilfsmittel usw..

Es sollte eine einfache grobe Bratwurst werden.

Zutaten:
1300 g Schweinenacken
700 g Schweinebauch
38 g Salz
4 g schwarzer Pfeffer gemahlen
2 TL Majoran
2 Knoblauchzehen (sollten nach Rezept mehr sein)
ein Hauch Muskat





Das Fleisch wurde in grobe Würfel geschnitten und mit dem Gewürzen vermengt.
Das ganze wurde dann 2x mit einer groben Scheibe durch den Fleischwolf gedreht und vermischt.
Hier war der erste Fehler: Zum Füllen muss das Fleisch noch mal durch die Scheibe weil wir keinen anderen Aufsatz haben der hinter die Wursttülle passt. So grob war die Wurst dann doch nicht mehr.


Vor dem Füllen gab es eine Minifrikadelle zur Geschmacksprobe.


Das Füllen mit dem Fleischwolf ging viel besser als gedacht.
Lediglich das Füllen des Fleischwolfs dauert dann doch etwas da es nicht so leicht zu stopfen geht.





Im großen und ganzen sind wir mit der ersten eigenen Bratwurst sehr zufrieden.
Ich fand die Würstchen vielleicht eine Spur zu trocken. Mag mit der doch feineren Konsistenz zu tun haben oder nur durch die zu lange Grillzeit.
Die Nachbarn wurden gleich mit verköstigt und so blieb von den 26 Würstchen nur 5 übrig!

Die auf den Bildern zu sehenden Würstchen waren dann die zweite Rutsche die leider etwas zu lange auf dem Grill lagen.


Irgendwie hat mich jetzt der Wurstvirus gepackt ....

Gruß Olli

Samstag, 15. Februar 2014

Hack-Chinakohl-Nudelpfanne

Gestern war die Vorgabe zum Essen: Wir haben einen Chinakohl, mach was daraus. Hm, grübel, immer nur Chinakohl als Salat ist langweilig, man kann ihn ja genauso als Gemüse verwenden, aber wie....?

Letztendlich habe ich mich für eine Hack-Chinakohl-Nudel-Pfanne entschieden. Wir essen gerne eine Variante von den Landfrauen mit Hack und Lauch und so habe ich mir überlegt, das ganze in ähnlicher Form mit dem Chinakohl zu machen. Damit es dann doch anders schmeckt, ist zusätzlich Senf mit ins Spiel gekommen.



Zutaten
500 g Hackfleisch
1 Scheibe Toast
1 Ei
1 mittelgroßer Chinakohl
3 Schallotten
200 g Gabelspaghetti
1 Becher Creme line oder Schmand
200 ml Brühe
Getrockneter Majoran
Senf
Salz
Pfeffer
TK-Petersilie
Öl zum Anbraten

Zubereitung
Das Toast klein zerkrümmeln (am besten in der Hand reiben. Geht schnell und wird schön fein). Hackfleisch, das Ei, die Toastkrümmel, Salz, Pfeffer und Majoran miteinander vermischen und zu kleinen Bällchen formen.


Den Chinakohl putzen, vierteln, den Struck raus schneiden und den Kohl in Streifen schneiden. Abwaschen und abtropfen lassen. Die Schallotten würfeln.

Gabelspaghetti nach Packungsanleitung kochen. Wenn sie fertig sind, abgiessen.

Die Hackbällchen in etwas Öl rundum anbraten und zur Seite stellen.

Die gewürfelten Schallotten und den Kohl in das Bratenfett geben und bei mittlerer Hitze leicht anbraten. Wenn der Kohl anfängt zu zerfallen, die Mettbällchen und die Nudeln unterrühren.



Creme line, 3 TL Senf und die Brühe ebenfalls unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa 5 - 10 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss die Petersilie dazu geben.



Es hat gut geschmeckt. Das wird es mal wieder geben! :-)

Guten Appetit wünschen 
Kerstin und Olli

Dienstag, 11. Februar 2014

Getrocknete und eingelegte Tomaten



In letzter Zeit essen wir gerne eingelegte, getrocknete Tomaten. Und wenn man erstmal auf den Geschmack gekommen ist, ist auch schnell der Wunsch da, die Tomaten selbst einzulegen. Das haben wir neulich gemacht. Dafür haben die Tomaten - leicht mit Rosmarin-Salz einher (und dazu gelbe Paprika) ca. 8 Stunden im Dörrautomaten getrocknet. Zwischendurch haben wir die Lage ausgetauscht, damit alle Schichten gleichmäßig trocknen. 


Die getrockneten Tomaten haben einen sehr intensiven, leckeren Geschmack, aber..... sie sind doch ziemlich hart.


Deshalb werden die Tomaten anschließend wieder mit heißem Wasser übergossen und darin eine Stunde ziehen lassen.
Klingt paradox, aber auch hinterher haben die Tomaten noch weiterhin diesen intensiven Geschmack.

Die Tomaten mit einem Küchenpapier abtrocknen.

Das Glas in der Zwischenzeit mit kochenden Wasser sterilisieren. 


Die Tomaten werden mit 2 EL Essig (wir haben Rotwein-Essig genommen), Kräutern (nach Geschmack) und 2-4 Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten) vermischt und in das Glas gegeben. Anschließend mit Olivenöl auffüllen.


Gut verschlossen verschwindet das Glas für eine Woche im Kühlschrank und es darf alles schön durchziehen.


Und in den nächsten Tagen folgen dann Rezepte für die wir die eingelegten Tomaten verwendet haben. Yummih!

Liebe Grüße von
Kerstin und Olli


Dienstag, 4. Februar 2014

Gefüllte Paprika mit Risotto aus dem Ofen



Noch ein weiteres Rezept aus "Cook Clever" mit Jamie Oliver.

Bisher haben mich Rezepte von Jamie Oliver auch nie so richtig interessiert. Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie habe ich ihn nicht so richtig wahr genommen. Bis wir uns dieses Kochbuch gekauft haben.

Immer wieder staune ich über die Zubereitungsmethoden. Teilweise doch recht ungewöhnlich zum bisher gewohnten. Aber genau das finde ich so interessant. So auch speziell bei diesem Rezept. Risotto aus dem Ofen. Na, was ist das denn??

Ich war ziemlich skeptisch, aber es klang alles sehr lecker und deswegen habe ich es ausprobiert. Und lecker war es dann auch, sowohl das Risotto als auch die mit Hähnchenfleisch gefüllten Paprika. 

Auch bei der Paprika war ich recht skeptisch. Sie wird relativ lange im Ofen gebacken und ich hatte erwartet, dass sie matschig werden wird, aber nein, perfekt!!


Also, das Buch können wir nach wie vor nur empfehlen.

Liebe Grüße senden
Kerstin und Olli




Sonntag, 2. Februar 2014

Der Sommer kann kommen....


Ja gut, ich weiß, es dauert noch eine ganze Weile bis es wieder richtig warm wird. Draußen liegen noch die letzten Schneereste und stellenweise ist es ziemlich glatt. 
Aber jetzt habe ich auch wieder Lust auf den Sommer, denn in der vergangenen Woche hat sich unser Outdoor-Koch-Equipment vermehrt. 

Ein tolles Set bestehend aus einem Dutch Oven, einem kleineren Topf mit Stiel, einer Pfanne und einer Grillplatte ist bei uns angekommen.

Uih, ich freu mich schon auf die Einweihung!!!


Liebe Grüße
Kerstin und Olli



Ravioli mit Lachs-Frischkäsefüllung und Spinatsauce



Seit mehreren Wochen hat es mir nun schon in den Fingern gejuckt und ich wollte Ravioli gerne selber machen. Nachdem wir das vor einigen Jahren schon versucht haben und alles viel zu kompliziert fanden, habe ich die Nudelmaschine zwischenzeitlich für Fimo zweckentfremdet.

Deshalb war diese Mal Handarbeit angesagt. Und was soll ich sagen: Es hat gut funktioniert und es könnte sein, dass wir doch eine neue Nudelmaschine brauchen. ;-)

Für die Füllung habe ich mir einen Mix aus Frischkäse und Räucherlachs überlegt. Die Masse wäre bestimmt auch als Brotaufstrich lecker gewesen. 

Das Rezept im ganzen:

Ravioli mit Lachs-Frischkäse an Spinatsauce
ca. 30 Stück

Zutaten:
Nudelteig:
125 g Hartweizengrieß
75 g Mehl
2 Eier
1 TL Salz

Füllung:
200 g Räucherlachs
200 g Frischkäse
1 EL TK 6-Kräuter (oder 8 Kräuter)
1/2 TL Meerrettich

1 Eiweiß

Spinat-Sauce:
250 g TK-Blattspinat (angetaut!!)
2 Schalotten
etwas Öl
200 g Creme Line (oder Schmand)
40 g Parmesan
Pfeffer, Paprika edelsüß, Muskatnuss
kein Salz!!!

Zubereitung:
Für den Nudelteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glattem Teig kneten, je nach Bedarf etwas Mehl oder Wasser zugeben, wenn der Teig zu klebrig oder zu trocken ist. Die Teigkugel in Frischhaltefolie verpackt für eine Stunde um Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung die Räucherlachs-Scheiben in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Frischkäse, den Kräutern und dem Meerrettich in einer Schale gut verrühren.

Wenn die Ruhenszeit für den Nudelteig rum ist, diesen schön dünn ausrollen. Dafür habe ich etwas Hartweizengries auf die Arbeitsfläche gegeben und mir immer kleine Stücke abgetrennt, die letztendlich für ein bis zwei Ravioli ausgereicht haben. So war der Teig ohne Nudelmaschine am einfachsten zu verarbeiten.
Den Nudelrand mit Eiweiß einstreichen und ca. 1 TL der Füllungsmasse hineingeben. Ravioli zudrücken und den Rand fest andrücken.



Die Ravioli in einem großen Topf mit kochenden Wasser geben. Es heißt eigentlich, die Ravioli sind gut, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Ich habe sie dann aber noch ca. 4 Minuten weiterkochen lassen und zu weich waren sie definitiv nicht. Kochzeit beträgt ca. 8 bis 10 Minuten.

Die Spinatsauce habe ich im Thermomix gemacht. 
Dafür zwei Schalotten schälen und im Thermomix für 3 Sek. Stufe 8 zerkleinern. Mit dem Schaber runterschieben. Ca. 10 g Öl dazugeben und 3 Min. bei 100°C auf Stufe 2 andünsten.

Den Spinat zugeben und auch 3 Sek. Stufe 8 zerkleinern. Wieder runterschieben. 5 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen.

Creme Line/Schmand und Gewürze dazu geben, weitere 5 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen.

Geriebenen Parmesan dazugeben und weitere 4 Minuten/90°C/Stufe 2 kochen.

Zum Schluss die Sauce 10 Sek. auf Stufe 6 zerkleinern. Abschmecken.

In der Zwischenzeit die gekochten Ravioli in einer Pfanne kurz in Butter abschwenken. 

Alles zusammen servieren. 

Je nach Geschmack noch geröstete Pinienkerne drüber streuen und Gurkensalat mit Dill-Dressing dazureichen.




Fazit: Das war schon etwas zeitintensiv, aber so lecker, dass es sicher nicht die letzten Ravioli waren.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Liebe Grüße von 
Kerstin und Olli